Mittwoch, 30. Dezember 2009

Weihnachten und das ganze Zeug

So, knapp vor dem neuem Jahr muss natürlich auch noch schnell ein Eintrag her, ich kann es ja nicht auf mir sitzen lassen, im Dezember nur einen Eintrag verfasst und meine Gäste, die mein anscheinend exorbitant interessantes Leben regelmäßig verfolgen, in der Wüste der Nichtinformation (ist das überhaupt ein Wort? Egal.) verdursten lassen zu haben!

Bevor ich allerdings mit den heißesten Breaking News beginne, erst einmal vielen, vielen Dank an alle, die mir E-Mails, Karten, und Päckchen zu Weihnachten geschickt haben! Ich muss das jetzt hier erstmal so pauschal formulieren, ich werde alle meine Schreibkräfte verausgaben, möglichst vielen zurückzuschreiben, aber mitunter werden Wartende sich wohl leider etwas gedulden müssen, denn Neujahr ist ja nicht unbedingt eine Zeit des Jahres, in der man untätig Zuhause rumschimmelt. Und haha, diesmal ist damit sogar ein meines Erachtens nach annehmbarer, flüssiger Übergang zum Hauptteil entstanden! Ich werde mit der Zeit besser, ich merks!

Die letzten Ereignisse liegen teilweise schon einige Zeit zurück. Da wäre zunächst einmal das Eislaufen (bzw. Schlittschuhlaufen, aber das war so ein langes Wort, das ich zu faul war, es zu schreiben) in der M-WAVE, einer Halle, in der damals Eishockey und Eisschnelllauf im Rahmen der olympischen Winterspiele 1998 stattfanden! So episch man es sich vorstellen mag, so monumental kommt es dann gar nicht rüber. Eigentlich ziemlich ernüchternd sogar. Hier ein Bild von mir und Masahiko vor dem Nagano-Olympische-Winterspiele-Symbol!


Das Laufen auf dem Eis an sich war dann um einiges schwieriger, als die Halle zu beurteilen, denn zuvor war ich nur zwei oder dreimal auf den Kufen gewesen. Damals konnte ich es eigentlich ganz passabel, aber das ist natürlich schon so vergleichsweise lange her, dass meine Langzeiterinnerung die Methode, wie man ebendies tat, in die Schublade "unwichtig" geschoben hatte. Aber irgendwo tief in den Windungen meines Denkapparats ließ sich dann doch noch etwas zusammenkratzen, sodass ich nach ein paar Stunden immerhin schon mit dem Gastbruder mithalten konnte, ohne allzuviele Unfälle zu erleiden (einmal habe ich mir aber unglücklich das Knie gestoßen, was Tage später noch in den Knochen saß). Aber allzu viele Worte will ich jetzt darüber nun auch nicht verlieren, deswegen zum Schluss noch ein, logischerweise, abschließendes Bild:


Der nächste Punkt wäre dann wohl Weihnachten. Auf die Gefahr hin, alle Erwartungen restlos zu enttäuschen, muss ich sagen, dass man hier in Japan kaum was von gemerkt hat. Ich habe den Verdacht, dass die Gasteltern sogar diesmal nur wegen mir Weihnachten "gefeiert" haben, Weihnachten ist hier eben nur so was wie eine Art Halloween in Deutschland für kleine Kinder, ein Fest, das man eben kopiert, weils ganz lustig aussieht, mehr aber auch nicht. Am Heiligabend haben die Kinder (also auch ich) Geschenke untereinander ausgetauscht, ich bekam an diesem Abend einen "Hanten", so eine Art Winterkimono für männliche Wesen (die für Frauen sind gar nicht mehr so winterlich, da sie Schlitze unter den Achseln haben und viel dünner sind)!
Dadurch sehe ich jetzt sogar aus wie ein richtiger Japaner!


Zu Weihnachten selber gab es keinen Schnee, aber ungefähr eine Woche davon fielen die weißen Flocken gar fürchterlich vom Firmament. Eines Wochendendes unternahm ich einen kurzen Ausflug in die Nachbarpräfektur Niigata, und da ging einem der Schnee mitunter bis...ähh, ich bin unfähig, es zu beschreiben, guckt einfach hier:


Na gut, so atemberaubend ist es jetzt nicht, ich gebs ja zu. Zumal ich gehört habe, dass es in Deutschland dieses Jahr ziemlich kalt sein soll, kälter als in Nagano! In Japan war es immer ziemlich nah am Gefrierpunkt, der hier im Übrigen sinnigerweise "Hyôten", also "Punkt des Eises", heißt, aber ich schweife schon wieder ab, eigentlich ging es ja um Weihnachten.
Am nächsten Tag also lagen bei mir noch ein paar Geschenke im Zimmer rum, denn da sich die Japaner nicht entscheiden können, ob sie es lieber wie die Amis oder doch anders machen sollen, gibts eben eine Mischung aus beidem! Diese Geschenke kamen von den Gasteltern und waren ein Shogi-Spiel (ist wie Schach, nur trickreicher) und ein Bilderbuch über irgendwelche japanischen Bräuche.
Was jetzt wie ein langweiliger Bericht klingen mag, war aber auf keinen Fall so! Obwohl das typische "Weihnachts-Flair" gefehlt hat, war es dennoch schön! In der Klasse gab es auch eine kleine Weihnachtsfeier, wo die große Raubtierfütterung mit selbstgemachten Plätzchen stattfand.
Ja, ich habe in der Vorweihnachtszeit selber Plätzchen gebacken! Ganz profane Butterplätzchen, die wirklich mehr "Butter" als alles andere waren, aber anscheinend waren sie so außerirdisch lecker, dass sich alle wie die Geier draufstürzten. Naja, was schlechtes ist es ja immerhin schonmal nicht. Die Gelegenheit dieser Feier habe ich dann auch gleich beim Schopfe gepackt und der Klasse eine neue Version meines Deutschland-Vortrags vorgesetzt, sämtlich auf Japanisch!
Bevor es weitergeht, noch ein Bild von Japan im Winter (Teil des Zenkoji-Tempels, Nagano).


Der Rest des Eintrags bezieht sich dann wohl auf die unmittelbaren Ereignisse. Tja, was gibts so zu erzählen? Am 27. begannen die Winterferien, und sogar der Brass Band Club hat es fertig gebracht, seine Mitglieder in aller seiner Gnadengestalt für rund eine Woche komplett in die Ferien zu entlassen! Das ist so unfassbar, das es an ein Wunder grenzt. Ich freue mich aber im Moment wieder sogar auf den Beginn, obwohl er mit der Zeit etwas nervig geworden ist, denn nach den Ferien steht "Chihiros Reise ins Zauberland" auf dem Plan.
In den Ferien selber hat es sich bisher so mittelmäßig ereignisreich abgespielt. Zwei Tage habe ich weitgehend mit Schlafen, Essen und Lesen verbracht - LIMIT von Frank Schätzing ist einfach toll (bekam ich von meiner Familie in Deutschland quasi als Weihnachtsgeschenk, wenn auch schon etwas früher), unglaublich fesselnd. Ich bin schon bei Seite vierhundertnochwas von tausendundwasweißich.

Aber natürlich wäre es ja sinnlos, die so heiß erwarteten Ferien fern von allen Japanern abgeschieden in meinem schön beheizten Zimmerchen zu verbringen! Gestern war die Familie, die für mich auch relativ am Anfang meiner Japanzeit eine Art Willkommensparty gemacht hatte, bei den Heißen-Quellen-Großeltern zu Gast, da am Abend eine Art Familienfeier stattfinden sollte, an deren Grund ich mich nicht mehr erinnern kann, nur, dass es unter anderem mit dem Geburtstag des größeren Gastbruders, Shunichi, zu tun hatte. Wie auch immer, es war sehr schön an dem Abend! Die "Kinder" haben hauptsächlich UNO nach dem Essen gespielt, das, nebenbei bemerkt, durchweg französischer Küche war und daher unausweichlicherweise auch die von den Japanern so heiß geliebten Austern enthielt. Aber ich hab mich an diesen Abend mal überwunden und alles (fast) kommentarlos an Essen geschluckt. Das Menü hatte fünf Gänge oderso, und am Ende konnte ich noch nicht mal mehr mein Dessert aufessen, weil ich ansonsten geplatzt wäre.
Es stellte sich heraus, dass eine der älteren Töchter der Familie der Schwester meines Gastvaters (eine herrliche Familienkonstellationsbeschreibung - und schon wieder ein zu langes Wort...) vor ein paar Jahren mal in Amerika war, sodass ich quasi auf Englisch reden konnte und einen Übersetzer auf Beinen hatte, sehr praktisch! Auch wenn ich natürlich keineswegs die Absicht hatte, irgendjemanden als laufendes Wörterbuch zu missbrauchen. Und eigentlich soll ich ja auch mehr Japanisch sprechen. Worum ich mich nach Kräften bemühe. Aber wenn sich schon einem die verlockende Möglichkeit auftut...

So, und das war es auch erstmal wieder, und ich beende meinen Eintrag wie immer mit denselben Wörtern, es ist zu verzweifeln, aber es will einfach nichts anderes in meinen Kopf, was als Schluss passen könnte. Bleibt mir noch noch, allen, die dies hier lesen, ein

Frohes neues Jahr

zu wünschen!

Bis dann irgendwann mal wieder!

Montag, 14. Dezember 2009

Attention space travellers

Es wird mal wieder Zeit für ein Update!
Im Dezember habe ich mir bis jetzt ja schon einiges an Zeit gelassen.
Langsam wird es hier wirklich ziemlich kalt, auch wenn wir im Tal noch keine einzige Flocke an Schnee hatten. Aber mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren wird mittlerweile schon zu einer echten Überwindung. Ich mach das jetzt nur noch, wenn es unbedingt nötig ist, die 40 Minuten bis zur Schule sind dann doch schon sehr lang. Außerdem braucht dieser Moloch von einem Fortbewegungsmittel, den ich hier habe, mindestens eine halbe Stunde, um in den ersten Gang (von drei) zu schalten. Wenn er Lust hat, braucht er auch mal länger, aber nur, wenn ich gerade einen Berg hochfahre und Gegenwind habe. Grrrr.

Aber egal, kommen wir zu etwas erfreulicherem. In diesem Eintrag soll es hauptsächlich um die Tokyo-Fahrt gehen! Sie ging vom 12. bis 13. Dezember und beinhaltete unter anderem den Tokyo Tower, die Abschiedsparty für einen der Austauschschüler und Disneyland (YAY)! Und weil mir jetzt (wie immer) nichts mehr für die Einleitung einfällt, fang ich eben gleich wieder an:

Der ganze Spaß begann erstmal sehr früh. Früher als sonst zumindest. So gegen fünf bin ich aufgestanden, denn der Zug vom Obasute (sprich: "Obasste") Bahnhof ging schon um sieben und ich kenn mich ja selber, wie lange ich immer in den heißen Quellen bleibe (im Winter ist das einfach so herrlich). Naja, das ganze übliche morgendliche Gewusel muss ich jetzt ja nicht im Detail schildern, auf jeden Fall ging es früh genug los und ab in den Zug. Na gut, eigentlich war ich viel zu früh dran und musste noch eine halbe Stunde warten...aber hey, immerhin besser, als später zu kommen! Was ich natürlich schlauererweise vergessen hatte, war mein Geschenk, dass wir zu der Fahrt mitbringen sollten. Das bemerkte ich aber erstmal gar nicht...jaja, ich Blitzmerker.
Lustig war es aber, dass ich die ganze Fahrt von Chikuma nach Matsumoto irgendwie kostenlos bekam. Natürlich vollkommen unwissentlich meines Handelns! Mein Gastvater gab mir bei der Abreise halt irgendsoein Ticket, und bei meiner Ankunft in Matsumoto schob ich es einfach in so eine Ticketmaschine, die in keinster Weise meckerte. Dabei war das Ticket gar nicht bezahlt, da es in Obasute keine "normalen" Tickets gibt (fragt mich nicht, wieso). Schon seltsam, aber beschweren kann man sich nicht.
Nunja, als ich dann also im Bahnhof angekommen war, ging ich in Richtung ARUPUSU GUCHI, wie es mir mein Gastvater gefühlte achtzig mal gesagt hatte, und traf auch gleich auf Mr Akabane, einer der Rotary-Betreuer ("Betreuer" ist eigentlich ein dämliches Wort, aber mir fällt kein anderes ein) und Spencer, einen der Austauschschüler. Um gleich mal vornewegzugreifen: Insgesamt waren wir fünf "ausländische" Schüler, zwei aus Amerika (Spencer und Christine), einer aus Australien (Mark) und zwei aus Deutschland (Anna und eine...mysteriöse, weitere Person, deren Namen niemand weiß). Außerdem waren noch zwei japanische Outbounds dabei, die nächstes Jahr beide nach Amerika wollen. Hätten wir das.
Nach und nach trudelte auch der Rest ein (bis auf Anna und einen der Japaner, die später noch dazu kommen sollten) und nach einer kurzen Pause im Bahnhof ging es weiter. Der restliche Weg sollte mit dem Auto gefahren werden.
Hier wird es erst einmal unspektakulär (falls man die bisherigen Ereignisee mit "spektakulär" beschreiben kann...). Es war eben eine recht lange Fahrt, ich denke so um die drei Stunden, bis wir in der Hauptstadt ankamen. Dann ging es aber auch gleich los!

Das erste Ziel war der Tokio Tower. Er ist genau wie der Eifelturm, nur anders.
Unter anderem ist dieses Gebäude ein Markenzeichen von Tokio und namhafte TV- und Radiosender...senden von dort aus. Es gibt zwei Plattformen, eine in 150 und eine in 250 Meter Höhe. Insgesamt ist der Turm 333 Meter groß!

Der Tokio Tower von unten. Wie ihr seht, ist er hoch...und orange.

Wir fuhren natürlich nach ganz oben! Zuerst ging es logischerweise auf die untere Plattform, und selbst von dort aus hatte man schon eine unglaubliche Rundumsicht. Kleine Fenster waren im Boden eingelassen, durch die man 150 Meter nach unten sehen konnte. Und es gab dort sogar einen Shinto-Schrein, der, ich zitiere: "Wüsche erfüllt und bei anstehenden Prüfungen hilft." Ja, die Shintogötter helfen wirklich bei fast allem, man muss nur zehn Yen reinwerfen, zweimal klatschen und sich verbeugen!^^
Auf der zweiten Plattform war es dann eben fast dasselbe. Weil es sinnlos ist, das alles irgendwie sonstwie beschreiben zu wollen, hier ein paar Bilder:

Auf der zweiten Plattform. Linker Hand unten ist ein Tempel zu sehen, geradeaus die tokyoter (klingt wie Kojote) Bucht.

Das große Tokyo beim groß sein.

Von rechts nach links (ganz japanisch): Koyama; Spencer; Christine; Mark; Anna; ein ominöser Fremder, der sich ganz frech ins Bild gestellt hat; und Yûda (von den Japanern kenn ich nur die Nachnamen)

Soviel zum Eifelturm Tokyos. Danach ging es in die "Downtown" Asakusa (sprich "Assaksa"), wo wir einen Tempel besuchten und ein wenig bummelten sowie auf die Ginza, einer berühmten Einkaufsstraße in Tokyo, bevor wir uns dann zum Abendessen in ein Restaurant begaben. Dies sollte die Abschiedsfeier von Mark sein (er hat noch 35 Tage, bevor er nach Australien zurückgeht!). Dadurch hab ich erst nochmal gemerkt, wie schnell die Zeit hier eigentlich vergeht. Ich bin ja jetzt selber schon knapp vier Monate hier. Waaaaaaah! Ich will den Kalender ändern oderso!
Das Essen, gab einige seltsame Sachen wie Haifischflossen- und Krabbensuppe (die aber durchaus lecker war) her sowie alt aussehende Eier, die aber eigentlich nur in Sojasoße gekocht waren.
Danach wurde spontan noch entschieden, zur Karaoke zu gehen! Es war mein erstes mal hier in Japan, und anfangs war ich mir noch ein wenig unsicher, ob ich mir was trauen würde, aber schlussendlich muss man in Japan sowieso irgendwann mal da hin, egal wie sehr man sich drückt. Mit dem "muss" soll jetzt aber nicht abgedeutet werden, dass es nicht lustig war, im Gegenteil. Anscheinend sind die beiden deutschen Lieder "99 Luftballons" und "Moskau" (von Dschingis Kahn) in Japan sehr bekannt. Okay, das Lied von Nena kann man ja noch nachvollziehen, aber Letzteres? Wie dem auch sei, es war auf jeden Fall ganz witzig (falls es wen interessiert: Ich habe "How many roads", "Everybody was Kung Fu fighting" und eben "Moskau" gesungen.).

Am nächsten Tag dann (nachdem wir im Hotel Toyoko-Inn übernachtet hatten) gingen wir ins Tokyoer Disneyland! Als ich das vor der Fahrt erfahren hatte, war mir das ein wenig suspekt vorgekommen, aber es scheint eine Art "Tradition" von Rotary zu sein. Mark (der Austauschschüler aus Australien) war schon mindestens fünf mal dort, zwei mal mit Rotary, und deswegen brauchten wir auch quasi keine Karte um uns zurechtzufinden oderso.

Der "Tokyo Disneyland Resort"

Und...Schloss Neuschwanstein (PLAGIAT!!!!!111einself)

Wir hatten für das Disneyland fünf Stunden Zeit. Und wir schafften es, sage und schreibe, DREI Attraktrionen zu "besuchen" (besichtigen?) Ja, so war es. Die Gleichung "Disneyland + Vorweihnachtszeit + Wochenende" MUSS ja wohl anscheinend in "Menschenmassen" resultieren, das hätte man sich auch vorher schon denken können. Und so kam es, dass man vor jedem Ding mindestens eine Stunde warten musste, egal, wo man sich umsah. Sogar vor Popcornbuden standen riesige Schlangen.
Wir waren im "Pirates of the Carribean" (Rundfahrt in einer...Höhle), "Big Thunder Mountain" (eine Art Achterbahn) und im Space Mountain -

ATTENTION SPACE TRAVELLERS
Space Mountain is a thrilling high-speed, roller-coaster type attraction in the dark which includes sharp turns, sudden lifts, drops, and stops.
To ride, you should be in good health. Guest with:
-High blood pressure
-Heart, back or neck problems
-Motion sickness
and other problems that may be aggravated by this adventure should not ride.
Expectant mothers and guests of advanced age should not ride.
Please keep children spervised at all times.
Children age seven or younger need to be accompanied by a person age 16 or older.
Guests who don't meet the minimum height requirement of 102 centimeters may not ride. Please notice that the height checker in front of this attraction may forbid people of certain body shapes or heights from riding.
You may have to evacuate on foor in case of emergency.

...
Das ist es, was sich nach gefühlten anderthalb Stunden stehen ins Gedächtnis einprägt (das Ganze hat sogar den Titel dieses Eintrags erobert). Die Sicherheitsdurchsagen. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass Space Mountain - nebenbei ein echt geiler Name, im All gibt es ja, wie jedes Kind weiß, ganze Gebirgsketten - gar nicht so schlimm war, wie es dort beschrieben wurde. Anscheinend ist das Taktik, um Gäste abzuschrecken und so die Warteschlange zu verkleinern. Wenn es das sein sollte, funktioniert es leider nicht.

"Big Thunder Mountain"

Mickey!
(Nein, ich kenne die Person im Vordergrund nicht xD)


Übrigens möchte ich einmal gesagt haben, dass ich nicht gerne den Job von dem armen Typen hätte, der da den Micky mimt. Geld hin oder her - das Disneyland hat ganzjährig geöffnet. Jeden - Tag - im - Jahr. Und jeden dieser Tage tausende von hungrigen, raubtierähnlichen Touristen und Besuchern, die dich zerfleischen, wenn du nicht auf ein Foto mit ihnen willst.
Grausamer Job. Grausam, sage ich.

Die Rückfahrt verlief dann wieder recht ereignislos, und schon sind wir am Ende dieses Eintrags angekommen. Ich weiß nicht mehr, was ich noch schreiben soll, außer dass es ein lohnendes Wochenende war (und diesmal bei WEITEM nicht so stressig wie die Okinawafahrt, zum Glück).
Ich hoffe, ihnen hat dieser kleine Exkurs in meine neulichen Erlebnisse gefallen und ich freue mich, wenn sie das nächste mal wieder vorbeischauen!
Bis dahin, näch?