Im Dezember habe ich mir bis jetzt ja schon einiges an Zeit gelassen.
Langsam wird es hier wirklich ziemlich kalt, auch wenn wir im Tal noch keine einzige Flocke an Schnee hatten. Aber mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren wird mittlerweile schon zu einer echten Überwindung. Ich mach das jetzt nur noch, wenn es unbedingt nötig ist, die 40 Minuten bis zur Schule sind dann doch schon sehr lang. Außerdem braucht dieser Moloch von einem Fortbewegungsmittel, den ich hier habe, mindestens eine halbe Stunde, um in den ersten Gang (von drei) zu schalten. Wenn er Lust hat, braucht er auch mal länger, aber nur, wenn ich gerade einen Berg hochfahre und Gegenwind habe. Grrrr.
Aber egal, kommen wir zu etwas erfreulicherem. In diesem Eintrag soll es hauptsächlich um die Tokyo-Fahrt gehen! Sie ging vom 12. bis 13. Dezember und beinhaltete unter anderem den Tokyo Tower, die Abschiedsparty für einen der Austauschschüler und Disneyland (YAY)! Und weil mir jetzt (wie immer) nichts mehr für die Einleitung einfällt, fang ich eben gleich wieder an:
Der ganze Spaß begann erstmal sehr früh. Früher als sonst zumindest. So gegen fünf bin ich aufgestanden, denn der Zug vom Obasute (sprich: "Obasste") Bahnhof ging schon um sieben und ich kenn mich ja selber, wie lange ich immer in den heißen Quellen bleibe (im Winter ist das einfach so herrlich). Naja, das ganze übliche morgendliche Gewusel muss ich jetzt ja nicht im Detail schildern, auf jeden Fall ging es früh genug los und ab in den Zug. Na gut, eigentlich war ich viel zu früh dran und musste noch eine halbe Stunde warten...aber hey, immerhin besser, als später zu kommen! Was ich natürlich schlauererweise vergessen hatte, war mein Geschenk, dass wir zu der Fahrt mitbringen sollten. Das bemerkte ich aber erstmal gar nicht...jaja, ich Blitzmerker.
Lustig war es aber, dass ich die ganze Fahrt von Chikuma nach Matsumoto irgendwie kostenlos bekam. Natürlich vollkommen unwissentlich meines Handelns! Mein Gastvater gab mir bei der Abreise halt irgendsoein Ticket, und bei meiner Ankunft in Matsumoto schob ich es einfach in so eine Ticketmaschine, die in keinster Weise meckerte. Dabei war das Ticket gar nicht bezahlt, da es in Obasute keine "normalen" Tickets gibt (fragt mich nicht, wieso). Schon seltsam, aber beschweren kann man sich nicht.
Nunja, als ich dann also im Bahnhof angekommen war, ging ich in Richtung ARUPUSU GUCHI, wie es mir mein Gastvater gefühlte achtzig mal gesagt hatte, und traf auch gleich auf Mr Akabane, einer der Rotary-Betreuer ("Betreuer" ist eigentlich ein dämliches Wort, aber mir fällt kein anderes ein) und Spencer, einen der Austauschschüler. Um gleich mal vornewegzugreifen: Insgesamt waren wir fünf "ausländische" Schüler, zwei aus Amerika (Spencer und Christine), einer aus Australien (Mark) und zwei aus Deutschland (Anna und eine...mysteriöse, weitere Person, deren Namen niemand weiß). Außerdem waren noch zwei japanische Outbounds dabei, die nächstes Jahr beide nach Amerika wollen. Hätten wir das.
Nach und nach trudelte auch der Rest ein (bis auf Anna und einen der Japaner, die später noch dazu kommen sollten) und nach einer kurzen Pause im Bahnhof ging es weiter. Der restliche Weg sollte mit dem Auto gefahren werden.
Hier wird es erst einmal unspektakulär (falls man die bisherigen Ereignisee mit "spektakulär" beschreiben kann...). Es war eben eine recht lange Fahrt, ich denke so um die drei Stunden, bis wir in der Hauptstadt ankamen. Dann ging es aber auch gleich los!
Das erste Ziel war der Tokio Tower. Er ist genau wie der Eifelturm, nur anders.
Unter anderem ist dieses Gebäude ein Markenzeichen von Tokio und namhafte TV- und Radiosender...senden von dort aus. Es gibt zwei Plattformen, eine in 150 und eine in 250 Meter Höhe. Insgesamt ist der Turm 333 Meter groß!
Wir fuhren natürlich nach ganz oben! Zuerst ging es logischerweise auf die untere Plattform, und selbst von dort aus hatte man schon eine unglaubliche Rundumsicht. Kleine Fenster waren im Boden eingelassen, durch die man 150 Meter nach unten sehen konnte. Und es gab dort sogar einen Shinto-Schrein, der, ich zitiere: "Wüsche erfüllt und bei anstehenden Prüfungen hilft." Ja, die Shintogötter helfen wirklich bei fast allem, man muss nur zehn Yen reinwerfen, zweimal klatschen und sich verbeugen!^^
Auf der zweiten Plattform war es dann eben fast dasselbe. Weil es sinnlos ist, das alles irgendwie sonstwie beschreiben zu wollen, hier ein paar Bilder:
Auf der zweiten Plattform. Linker Hand unten ist ein Tempel zu sehen, geradeaus die tokyoter (klingt wie Kojote) Bucht.
Von rechts nach links (ganz japanisch): Koyama; Spencer; Christine; Mark; Anna; ein ominöser Fremder, der sich ganz frech ins Bild gestellt hat; und Yûda (von den Japanern kenn ich nur die Nachnamen)
Auf der zweiten Plattform war es dann eben fast dasselbe. Weil es sinnlos ist, das alles irgendwie sonstwie beschreiben zu wollen, hier ein paar Bilder:
Soviel zum Eifelturm Tokyos. Danach ging es in die "Downtown" Asakusa (sprich "Assaksa"), wo wir einen Tempel besuchten und ein wenig bummelten sowie auf die Ginza, einer berühmten Einkaufsstraße in Tokyo, bevor wir uns dann zum Abendessen in ein Restaurant begaben. Dies sollte die Abschiedsfeier von Mark sein (er hat noch 35 Tage, bevor er nach Australien zurückgeht!). Dadurch hab ich erst nochmal gemerkt, wie schnell die Zeit hier eigentlich vergeht. Ich bin ja jetzt selber schon knapp vier Monate hier. Waaaaaaah! Ich will den Kalender ändern oderso!
Das Essen, gab einige seltsame Sachen wie Haifischflossen- und Krabbensuppe (die aber durchaus lecker war) her sowie alt aussehende Eier, die aber eigentlich nur in Sojasoße gekocht waren.
Danach wurde spontan noch entschieden, zur Karaoke zu gehen! Es war mein erstes mal hier in Japan, und anfangs war ich mir noch ein wenig unsicher, ob ich mir was trauen würde, aber schlussendlich muss man in Japan sowieso irgendwann mal da hin, egal wie sehr man sich drückt. Mit dem "muss" soll jetzt aber nicht abgedeutet werden, dass es nicht lustig war, im Gegenteil. Anscheinend sind die beiden deutschen Lieder "99 Luftballons" und "Moskau" (von Dschingis Kahn) in Japan sehr bekannt. Okay, das Lied von Nena kann man ja noch nachvollziehen, aber Letzteres? Wie dem auch sei, es war auf jeden Fall ganz witzig (falls es wen interessiert: Ich habe "How many roads", "Everybody was Kung Fu fighting" und eben "Moskau" gesungen.).
Am nächsten Tag dann (nachdem wir im Hotel Toyoko-Inn übernachtet hatten) gingen wir ins Tokyoer Disneyland! Als ich das vor der Fahrt erfahren hatte, war mir das ein wenig suspekt vorgekommen, aber es scheint eine Art "Tradition" von Rotary zu sein. Mark (der Austauschschüler aus Australien) war schon mindestens fünf mal dort, zwei mal mit Rotary, und deswegen brauchten wir auch quasi keine Karte um uns zurechtzufinden oderso.
Der "Tokyo Disneyland Resort"
Und...Schloss Neuschwanstein (PLAGIAT!!!!!111einself)
Das Essen, gab einige seltsame Sachen wie Haifischflossen- und Krabbensuppe (die aber durchaus lecker war) her sowie alt aussehende Eier, die aber eigentlich nur in Sojasoße gekocht waren.
Danach wurde spontan noch entschieden, zur Karaoke zu gehen! Es war mein erstes mal hier in Japan, und anfangs war ich mir noch ein wenig unsicher, ob ich mir was trauen würde, aber schlussendlich muss man in Japan sowieso irgendwann mal da hin, egal wie sehr man sich drückt. Mit dem "muss" soll jetzt aber nicht abgedeutet werden, dass es nicht lustig war, im Gegenteil. Anscheinend sind die beiden deutschen Lieder "99 Luftballons" und "Moskau" (von Dschingis Kahn) in Japan sehr bekannt. Okay, das Lied von Nena kann man ja noch nachvollziehen, aber Letzteres? Wie dem auch sei, es war auf jeden Fall ganz witzig (falls es wen interessiert: Ich habe "How many roads", "Everybody was Kung Fu fighting" und eben "Moskau" gesungen.).
Am nächsten Tag dann (nachdem wir im Hotel Toyoko-Inn übernachtet hatten) gingen wir ins Tokyoer Disneyland! Als ich das vor der Fahrt erfahren hatte, war mir das ein wenig suspekt vorgekommen, aber es scheint eine Art "Tradition" von Rotary zu sein. Mark (der Austauschschüler aus Australien) war schon mindestens fünf mal dort, zwei mal mit Rotary, und deswegen brauchten wir auch quasi keine Karte um uns zurechtzufinden oderso.
Wir hatten für das Disneyland fünf Stunden Zeit. Und wir schafften es, sage und schreibe, DREI Attraktrionen zu "besuchen" (besichtigen?) Ja, so war es. Die Gleichung "Disneyland + Vorweihnachtszeit + Wochenende" MUSS ja wohl anscheinend in "Menschenmassen" resultieren, das hätte man sich auch vorher schon denken können. Und so kam es, dass man vor jedem Ding mindestens eine Stunde warten musste, egal, wo man sich umsah. Sogar vor Popcornbuden standen riesige Schlangen.
Wir waren im "Pirates of the Carribean" (Rundfahrt in einer...Höhle), "Big Thunder Mountain" (eine Art Achterbahn) und im Space Mountain -
Wir waren im "Pirates of the Carribean" (Rundfahrt in einer...Höhle), "Big Thunder Mountain" (eine Art Achterbahn) und im Space Mountain -
ATTENTION SPACE TRAVELLERS
Space Mountain is a thrilling high-speed, roller-coaster type attraction in the dark which includes sharp turns, sudden lifts, drops, and stops.
To ride, you should be in good health. Guest with:
-High blood pressure
-Heart, back or neck problems
-Motion sickness
and other problems that may be aggravated by this adventure should not ride.
Expectant mothers and guests of advanced age should not ride.
Please keep children spervised at all times.
Children age seven or younger need to be accompanied by a person age 16 or older.
Guests who don't meet the minimum height requirement of 102 centimeters may not ride. Please notice that the height checker in front of this attraction may forbid people of certain body shapes or heights from riding.
You may have to evacuate on foor in case of emergency.
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Space Mountain is a thrilling high-speed, roller-coaster type attraction in the dark which includes sharp turns, sudden lifts, drops, and stops.
To ride, you should be in good health. Guest with:
-High blood pressure
-Heart, back or neck problems
-Motion sickness
and other problems that may be aggravated by this adventure should not ride.
Expectant mothers and guests of advanced age should not ride.
Please keep children spervised at all times.
Children age seven or younger need to be accompanied by a person age 16 or older.
Guests who don't meet the minimum height requirement of 102 centimeters may not ride. Please notice that the height checker in front of this attraction may forbid people of certain body shapes or heights from riding.
You may have to evacuate on foor in case of emergency.
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Das ist es, was sich nach gefühlten anderthalb Stunden stehen ins Gedächtnis einprägt (das Ganze hat sogar den Titel dieses Eintrags erobert). Die Sicherheitsdurchsagen. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass Space Mountain - nebenbei ein echt geiler Name, im All gibt es ja, wie jedes Kind weiß, ganze Gebirgsketten - gar nicht so schlimm war, wie es dort beschrieben wurde. Anscheinend ist das Taktik, um Gäste abzuschrecken und so die Warteschlange zu verkleinern. Wenn es das sein sollte, funktioniert es leider nicht.
Mickey!
(Nein, ich kenne die Person im Vordergrund nicht xD)
(Nein, ich kenne die Person im Vordergrund nicht xD)
Übrigens möchte ich einmal gesagt haben, dass ich nicht gerne den Job von dem armen Typen hätte, der da den Micky mimt. Geld hin oder her - das Disneyland hat ganzjährig geöffnet. Jeden - Tag - im - Jahr. Und jeden dieser Tage tausende von hungrigen, raubtierähnlichen Touristen und Besuchern, die dich zerfleischen, wenn du nicht auf ein Foto mit ihnen willst.
Grausamer Job. Grausam, sage ich.
Die Rückfahrt verlief dann wieder recht ereignislos, und schon sind wir am Ende dieses Eintrags angekommen. Ich weiß nicht mehr, was ich noch schreiben soll, außer dass es ein lohnendes Wochenende war (und diesmal bei WEITEM nicht so stressig wie die Okinawafahrt, zum Glück).
Ich hoffe, ihnen hat dieser kleine Exkurs in meine neulichen Erlebnisse gefallen und ich freue mich, wenn sie das nächste mal wieder vorbeischauen!
Bis dahin, näch?
Grausamer Job. Grausam, sage ich.
Die Rückfahrt verlief dann wieder recht ereignislos, und schon sind wir am Ende dieses Eintrags angekommen. Ich weiß nicht mehr, was ich noch schreiben soll, außer dass es ein lohnendes Wochenende war (und diesmal bei WEITEM nicht so stressig wie die Okinawafahrt, zum Glück).
Ich hoffe, ihnen hat dieser kleine Exkurs in meine neulichen Erlebnisse gefallen und ich freue mich, wenn sie das nächste mal wieder vorbeischauen!
Bis dahin, näch?
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